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“Yesu anakucha karibuni!” – was in Kisuaheli soviel heißt wie: “Jesus kommt bald!”, ist ein Ausdruck, den ich in den vergangenen Monaten oft hörte, sang und predigte. Es ist diese Hoffnung, die in unserem Herzen brennt und sowohl Kraft, wie auch Motivation schenkt, das ewige Evangelium allen Völkern, Nationen, Stämmen und Sprachen zu verkündigen und vorzuleben.

Eines dieser Völker das darauf wartet ist der Turkanastamm im Norden Kenias, die oftmals als Nomaden-Volk in einer Semi-Wüste versuchen zu überleben. Schon 2014 entschied sich AMEN e.V. diese etwas urige und etwas scheue Volk im Inneren der Wüste zu erreichen. Dort, wo Hundertausende um das Überleben kämpfen, erlebten wir Momente, die mich immer wieder darüber nachdenklich stimmen, was zu tun ist, um diese scheinbar von der Zivilisation vergessenen Menschen Gottes Liebe und Erlösungsplan mitzuteilen.

Was Gott bisher alles getan und in die Wege geleitet hat, könnte ein Buch füllen. Eins ist jedoch klar: Gott ist dabei sein Werk in den entlegensten Gegenden dieser Welt abzuschließen. Ich bin einfach überrascht, wie in unerreichten Siedlungen geradezu auf die Adventbotschaft gewartet wird und Menschen darum bitten, dass man ihnen mehr über Gottes Liebe mitteilt.

Die Liebe Gottes und kontinuierliche Bildung ist auch der Schlüssel für die wunderbaren Veränderungen in unseren ehemaligen Straßenkindern, die seit 2013 durch AMEN betreut und versorgt werden. Auch hier gibt es Neues! AMEN möchte im Rahmen der Möglichkeiten die Schülerzahlen von waisen und obdachlosen Kindern auch dieses Jahr erhöhen. In jüngster Vergangenheit entschieden sich über 30 Jugendliche zur Nachfolge Jesu und ließen sich taufen. Welche Freude, wenn man bedenkt, dass die meisten dieser jungen Menschen noch vor nicht langer Zeit auf der Straße lebten.

Was die Medienbildung betrifft, so wird auch in diesem Jahr defactoTV sein Sendeangebot beständig ausbauen. Auch der Umbau und Start des Global Mission Center (eine neue Ausbildungsstädte für Welt- und Gesundheitsmission) läuft auf Hochtouren.

Viele Rückmeldungen von Menschen, die die Botschaft der Freiheit, Wahrheit und Liebe Gottes noch nicht oder nur teilweise kannten, ermutigen uns, mit allen unseren Kräften und Resourcen überall dort zu wirken, wo Gottes Geist die Türen öffnet und die Herzen vorbereitet.

Wir danken allen Lesern, Zuschauern und Freunden für Gebete, Unterstützung und die aktive Mitarbeit in der Weitergabe der Guten Nachricht. Ich wünsche euch und Ihnen allen mit Matthäus 13:16 den Frieden Jesu. Jesus kommt bald! Yesu anakucha karibuni!

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Nicola Taubert
Vorsitzender, AMEN e.V.

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